Online-Seminar: Intersektionalität in Spielfilmen, Dokumentationen und Serien

Published 06. October 2021Acalia Collis

Spätestens seit die US-amerikanische Juristin Kimberlé Williams Crenshaw Ende der 1980er Jahre den Begriff der Intersektionalität und die Philosophin Judith Butler kurz darauf den Begriff der performativen Identitätskonstruktion prägten, begannen der akademische und zunehmend auch der populäre Diskurs, die Einsicht in die Standpunktgebundenheit und die damit verbundenen Herausforderungen menschlicher Identitäten zu thematisieren. Biologisches und soziales Geschlecht, sexuelle Orientierung, Ethnie, sozio-politische, ökonomische, kulturelle und religiöse Verortungen von Identität wurden zunehmend als die Triebfedern für die Diskriminierung von Minoritäten aber ebenso als deren potenzielle Emanzipation diskutiert. Diese Diskurse spiegeln sich bis heute in intensivierter Form in Spielfilmen, Dokumentationen und Serien und geben Einblick in Diskurse, die längst nicht mehr auf die Universitäten beschränkt sind.

Im ersten Teil des Seminars findet eine Einführung in die kulturwissenschaftliche Analyse von Intersektionalität und Filmen statt. Im zweiten Teil des Seminars erfolgt die Analyse und Diskussion von Spielfilmen, Dokumentationen und Serien der letzten 20 Jahre, die die Konflikte und Potentiale intersektionaler Identitäten aufzeigen.

Termine:

  • Fr 22.10.21
  • Sa 23.10.21
  • Fr 29.10.21
  • Sa 30.10.21

jeweils 10:00-17:00 Diese Lehrveranstaltung wird im Rahmen des Programms "Diversity Innovation" des Gleichstellungsbüros aus EXU-Mitteln der Universität gefördert. Sie ist dezidiert interdisziplinär ausgelegt und richtet sich sowohl an Studierende in frühen Semestern als auch an Fortgeschrittene.

Bitte melden Sie sich per E-Mail zu dieser Veranstaltung an: okropiridze@stud.uni-heidelberg.de


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