Bereichsbild
Aktuelles

Frau Dr. Katrin Claßen hat den Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge für ihre Dissertation zuerkannt bekommen.


Prof. Jutta Heckhausen im Juli 2013 am Psychologischen Institut


Konferenz "Research on Subjective Aging: New Developments and Future Directions", 07.-08. Juni 2013, Heidelberg

 

Publikation des Monats: Out-of-Home Behavior and Cognitive Impairment in Older Adults: Findings of the SenTra Project (doi: 10.1177/0733464812459373)
 

Martina Miche und Valerie Elsässer erfolgreich im Programm "Blickwechsel. Junge Forscher gestalten neues Alter" der Robert Bosch Stiftung mit Projekt "Altern ist, was ich draus mache"

 

 

Psychologische Alternsforschung

Die Abteilung für Psychologische Alternsforschung heißt Sie herzlich Willkommen!

Fotoleiste: Hände und Gesichter älterer Menschen

Zielsetzung und Schwerpunkte

Vor dem Hintergrund des heute allgemein akzeptierten Ansatzes der Lebensspannenpsychologie (siehe Abt. für Entwicklungspsychologie) beschäftigt sich die psychologische Alternsforschung vor allem mit Fragen der Beschreibung und Erklärung von Veränderungen des Verhaltens und Erlebens in der zweiten Lebenshälfte. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, Alternsprozesse zu verbessern.

1. Psychologische Adaptationsdynamiken im mittleren und höheren Erwachsenenalter

Hier sind primär grundlegende Forschungsarbeiten mit dem Ziel verankert, die Auseinandersetzung mit Altern und alternsbezogenen Einschränkungen besser zu verstehen. Diese Familie von Forschungsthemenstellungen orientiert sich an Modellen der Selbstregulation der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, an Ressourcenmodellen guten Alterns sowie an persönlichkeitspsychologischen Ansätzen.

Derzeitige Forschungsthemen

  • Rolle von sensorischen Einbußen für Entwicklung im Erwachsenenalter und Alter mit einem Schwerpunkt auf der visuellen Sensorik
  • Beiträge zur Wohlbefindens- und Lebensqualitätsforschung
  • Übergänge vom mittleren zum höheren Erwachsenenalter

2. Psychologische Aspekte räumlicher und sozialer Umwelten für gutes Altern

Hier sind primär grundlegende Forschungsarbeiten mit dem Ziel verankert, die Rolle von Person-Umwelt-Relationen und Person-Umwelt-Passung für gutes Altern besser zu verstehen. Diese Familie von Forschungsthemenstellungen orientiert sich an Paradigmen der Umweltpsychologie und der Ökologischen Gerontologie.

Derzeitige Forschungsthemen

  • Psychologische Aspekte des Wohnens im mittleren, höheren und sehr hohen Alter
  • Europäische Vergleichsstudien
  • Verknüpfungen von räumlichen und sozialen Kontexten des Alterns

3. Angewandte Psychologie und Gerontologie des Alterns - Beiträge zur Verbesserung von Altern

Hier sind Projekte mit starken Anwendungsbezügen verankert. Sie werden durch Forschungsarbeiten und -befunden aus den der Arbeitsschwerpunkten 1 und 2 informiert.

Derzeitige Forschungsthemen

  • Entwicklung eines Instruments zur praxisnahen Messung von Lebensqualität
  • Altern und neue Medien
  • Untersuchung der Rolle von Technik in unterschiedlichen Zusammenhängen (z.B. kognitive Gesundheit, Wohnen und Altern im Heim)

Zur Abteilungsgeschichte

Die Abteilung für Psychologische Alternsforschung als Teil des Psychologischen Instituts der Universität Heidelberg besteht seit dem 14.02.2006. Sie setzt die Arbeit der früheren Abteilung für Soziale und Ökologische Gerontologie an dem nicht mehr bestehenden Deutschen Zentrum für Alternsforschung an der Universität Heidelberg fort

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 03.06.2013
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