Psychologische Alternsforschung

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Was will Psychologische Alternsforschung?

Psychologische Alternsforschung konzentriert sich auf Veränderungen und Stabilitäten von Verhalten (z.B. der Gestaltung sozialer Beziehungen), Leistungen und Kompetenzen (z.B. der kognitiven Leistungsfähigkeit) und Erleben (z.B. von positivem Affekt) im höheren Lebensalter.

Traditionell wird hierbei häufig der Übergang in den Ruhestand als Grenze des höheren Lebensalters angesetzt, jedoch ist es unmittelbar evident, dass für ein Verstehen der Ablaufdynamiken später Lebensphasen eine lebenslange Entwicklungsperspektive, die in bedeutsamer Weise das mittlere Lebensalter, aber grundsätzlich auch alle früheren Lebensphasen mit einbeziehen sollte, unabdingbar ist. Dabei beschäftigt sich Psychologische Alternsforschung sowohl mit gesundem und „erfolgreichem“ Altern wie auch mit maladaptiven und pathologischen Alternsprozessen.

Wer mehr wissen will:

  • Elsässer, V. , Miche, M. & Wahl, H.-W. (in Druck). Psychologische Aspekte des Alterns. In Reihe drze „Sachstandsbericht Altern“.
  • Kessler, E.-M., Kruse, A. & Wahl, H.-W. (2014). Clinical gero-psychology: A lifespan perspective. In N. A. Pachana & K. Laidlaw (Eds.), The Oxford Handbook of Clinical Geropsychology: International Perspectives (pp. 4-25). Oxford: Oxford University Press.
  • Wahl, H.-W & Schilling, O. (2012). Das hohe Alter. In W. Schneider & U. Lindenberger (Oerter/Montada), Entwicklungspsychologie (7. Auflage, S. 307-330). Weinheim: Beltz Verlag.

 

Warum ist Psychologische Alternsforschung gesellschaftlich bedeutsam?

Psychologische Alternsforschung spielt im Kontext demographischer Wandlungsprozesse („Ergrauung der Gesellschaft“) eine wesentliche Rolle. Beispielsweise haben Ergebnisse der Psychologischen Alternsforschung viel dazu beigetragen, dass ein differenzierteres gesellschaftliches und persönliches Bild des heutigen Älterwerdens entstanden ist. So hat die Psychologische Alternsforschung gezeigt, dass wichtige Teilkomponenten der geistigen Leistungsfähigkeit, wie sprachliche Kompetenzen und Lebenswissen, bis ins hohe Alter stabil bleiben oder sogar noch ansteigen.

 

 

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Letzte Änderung: 24.11.2016
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