Ruprecht-Karls-Universitaet Heidelberg

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Neues Forschungsprojekt

Dr. Anna-Lena Schubert hat ein Forschungsprojekt zu den neurokognitiven Prozessparametern kognitiver Leistungsfähigkeit über eine Laufzeit von drei Jahren eingeworben.

Studie abgeschlossen

100 Probandinnen und Probanden haben an unserem Forschungsprojekt zu den grundlegenden neuronalen Prozessen von Intelligenz teilgenommen. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Neueste Veröffentlichungen

Zaehringer, J. K., Falquez, R., Schubert, A.-L., Nees, F., & Barnow, S. (2018). Neural Correlates of Reappraisal Considering Working Memory Capacity and Cognitive Flexibility. Brain Imaging and Behavior. doi: 10.1007/s11682-017-9788-6
Schubert, A.-L., Hagemann, D., & Frischkorn, G. T. (2017). Is general intelligence little more than the speed of higher-order processing? Journal of Experimental Psychology: General, 146, 1498-1512. doi: 10.1037/xge0000325

Forschungsthemen

Unsere Forschung beschäftigt sich damit, neurokognitive Mechanismen zu identifizieren, die Intelligenzunterschieden zugrunde liegen. Wir untersuchen insbesondere, wie Interaktionen zwischen Prozessen und Eigenschaften des kognitiven Systems wie Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen und Arbeitsgedächtnis zu individuellen Unterschieden in Intelligenz führen.

Um dieses Ziel zu erreichen nutzen wir verschiedene neurokognitive Methoden. Wir verwenden einen experimentellen Ansatz, um zu analysieren, wie sich spezifische experimentelle oder pharmakologische Manipulationen auf kognitive Funktionen und allgemeine Intelligenz auswirken. Außerdem verwenden wir neurophysiologische Methoden, um die biologische Basis der Intelligenz zu untersuchen. Am häufigsten verwenden wir das Elektroenzephalogramm (EEG), das uns detaillierte Informationen über den zeitlichen Ablauf neuronaler Informationsverarbeitung gibt. Darüber hinaus verwenden wir mathematische Modelle, um zwischen Personen variierende Prozessparameter zu identifizieren.

Aktuelle Projekte

  • Projektförderung (2018-2020): "Neurokognitive Prozessparameter kognitiver Leistungsfähigkeit"
    (Sachbeihilfe der DFG)
  • Projektförderung (2017-2018): "Was macht uns schlau? - Neurokognitive Ansätze zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und Intelligenz durch Fehler in der Aufmerksamkeitsregulation"
    (gemeinsam mit Jan Rummel, Psychologisches Institut, Universität Heidelberg; gefördert durch den Innovationsfonds FRONTIERS der Exzellenzinitiative der DFG)
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und allgemeiner Intelligenz (mehr Informationen)
  • Experimentelle Manipulation von Aufmerksamkeit und exekutiven Funktionen (mehr Informationen)
  • Mathematische Modellierung interindividueller Unterschiede in kognitiven Funktionen (mehr Informationen)
  • Neurokognitive Grundlagen rationalen Schlussfolgerns

Frühere Projekte

  • Individuelle Unterschiede in Affekt und Temperament
  • Die Interaktion zwischen Emotionsverarbeitung und kognitiven Funktionen (insbesondere Aufmerksamkeit)
  • Individuelle Unterschiede in Veränderungsblindheit
  • Psychophysiologische Reaktionen auf ästhetische Stimuli
  • Physiologische Messprobleme
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Seitenbearbeiter: Martin Lingnau
Letzte Änderung: 28.07.2016