Praktische Ausbildung

(§4 Abs. PsychThG-APrV)

  • Für die praktische Ausbildung, d.h. die Durchführung eigener Psychotherapien, sind insgesamt mind. 600 Therapiestunden à 50 Minuten nachzuweisen. Im Durchschnitt sollte nach jeder vierten Sitzung eine Supervision stattfinden. Es sind mindestens sechs abgeschlossene Behandlungen durchzuführen, davon mindestens zwei Langzeit- und mindestens zwei Kurzzeitbehandlungen. Weitere Bestimmungen sind der Studienordnung und der Ambulanzordnung des ZPP Heidelberg sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychTh-AprV) zu entnehmen.
  • In jeder Ausbildungstherapie folgen auf ein Erstgespräch mit dem Patienten (an dem immer eine approbierte Person aus der ZPP-Leitung und die/der Therapeut/in teilnehmen) fünf probatorische Sitzungen, bevor nach Antragstellung und Begutachtung die eigentliche Psychotherapie mit dem jeweils bewilligten Kontigent beginnt. Die Ausbildungstherapien werden in eigener Verantwortung der AusbildungstherapeutInnen unter Fachaufsicht der Ambulanzleitung sowie unter regelmäßiger Supervision durchgeführt. Vollständige audiovisuelle Dokumentationen, strukturierte schriftliche Aufzeichnungen sowie psychometrische Erfassungen des Therapieverlaufs sichern in Ergänzung zum Gutachterverfahren und zur Supervision die Qualität der Ausbildungstherapien. In den Ausbildungsambulanzen werden die Behandlungen durch die Krankenkassen vergütet, die Ausbildungstherapeuten erhalten ein Anteil des Honorars.
  • Die praktische Ausbildung beginnt frühestens nach erfolgreicher Zwischenprüfung (s. Prüfungen).

 

 

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Letzte Änderung: 29.09.2017 sp
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