Therapeutische Allianz in der Kinder- und Jugendpsychotherapie (KiJuTA-Projekt)

 

Hintergrund

In der KiJuTA –Studie (Kinder- und Jugendpsychotherapie und Therapeutische Allianz), die wir aktuell am ZPP Heidelberg durchführen, sollen neue Erkenntnisse über den Wirkfaktor „Therapeutische Beziehung“ in der Kinder- und Jugendpsychotherapie gewonnen werden.

In einer Vorstudie wurde ein Fragebogen zur Erfassung der Therapeutischen Beziehung bei Kindern und Jugendlichen (YAS – Youth Alliance Scale) entwickelt. Der Fragebogen entstand mithilfe von Experten im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und wurde durch Rückmeldungen von Therapeutinnen, Kinder und Jugendlichen, Eltern und weiteren Experten überarbeitet und verbessert.

Aus der Forschung zur Erwachsenenpsychotherapie ist bekannt, dass die therapeutische Beziehung einen zentralen Wirkfaktor darstellt. In dem Kinder- und Jugendbereich gibt es dazu allerdings noch wenig Forschung. Die Studie leistet daher einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von Kinder- und Jugendpsychotherapie.

Ziele und Ablauf der Studie

Wir möchten herausfinden, welche Bedeutung die therapeutische Beziehung für klinische Symptome, die Veränderungsmotivation und weitere Therapiefaktoren hat.

Die therapeutische Beziehung wird dabei aus drei Perspektiven untersucht: die der Patienten, die der Eltern und die der Therapeutinnen. Dazu werden zu drei Messzeitpunkten, welche über den Therapieverlauf verteilt sind, von allen Beteiligten die YAS sowie Fragebögen zu klinischen Symptomen und Veränderungsmotivation ausgefüllt.

Ansprechpartner

Georg Schaller (georg.schaller@zpp.uni-hd.de)
Telefon: 06221-54 7904

Aktuelle Masterarbeiten

Anna Förter-Barth, Andrea Eichner

Abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten

Hannah Gairing, Theresa Nickel

Doktorand

Georg Schaller

Projektleitung

Dr. Johannes Mander
Dr. Eva Vonderlin

 

 

 

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 29.09.2017 sp
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