Praktische Ausbildung

(§4 Abs. KJPsychThG-APrV)

 

  • Für die praktische Ausbildung, d.h. die Durchführung eigener Psychotherapien, sind insgesamt mind. 600 Therapiestunden à 50 Minuten bei Patienten unter 21 Jahren nachzuweisen. Im Durchschnitt sollte nach jeder vierten Sitzung eine Supervision stattfinden. Es sind mindestens zehn abgeschlossene Behandlungen durchzuführen, davon mindestens sechs Langzeit- und mindestens vier Kurzzeitbehandlungen. Weitere Bestimmungen sind der Studienordnung des ZPP Heidelberg bzw. der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PsychTh-AprV) zu entnehmen.
  • In jeder Ausbildungstherapie folgen auf ein Erstgespräch mit dem Patienten (an dem in der Regel die Ambulanzleitung und die/der Therapeut/in teilnehmen) fünf probatorische Sitzungen, bevor nach Antragstellung und Begutachtung die eigentliche Psychotherapie mit dem jeweils bewilligten Kontigent beginnt. Die Ausbildungstherapien werden in eigener Verantwortung der AusbildungstherapeutInnen unter Fachaufsicht der Ambulanzleitung sowie unter regelmäßiger Supervision durchgeführt. Vollständige audiovisuelle sowie strukturierte schriftliche Aufzeichnungen sowie psychometrische Erfassungen des Therapieverlaufs sichern in Ergänzung zum Gutachterverfahren und zur Supervision die Qualität der Ausbildungstherapien. In den ZPP-Ambulanzen werden die Behandlungen durch die Krankenkassen vergütet, die Ausbildungstherapeuten erhalten ein Anteil des Honorars.
  • Die praktische Ausbildung beginnt frühestens nach erfolgreicher Zwischenprüfung (s. Prüfungen).
  • Mind. 600 Stunden sind in der ZPP-Ausbildungsambulanz durchzuführen, wo den Ausbildungstherapeuten alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen.

 

 

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Letzte Änderung: 29.09.2017 sp
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