Projekt "Energiemanagement"

der Universität Heidelberg

am Psychologischen Institut


     

Rundschreiben der Zentralen Universitätsverwaltung zum Energiesparen, Oktober 2001

 

 

Rundschreiben Nr.: 31            Verteiler: 1, 3 (ohne Klinikum), 4, 7, 9

Betr.: Einsparung von Energie

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor dem Hintergrund schwankender Energiepreise und steigender gesetzlicher Abgaben für Öl, Erdgas und Strom weise ich auch für die diesjährige Heizperiode auf die Notwendigkeit eines sparsamen Energieverbrauches hin. Im Rahmen der Flexibilisierung des Universitätshaushaltes können die beim Energieverbrauch entstehenden Einsparungen für Lehre und Forschung verwendet werden. Auch der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt verlangt Ihre Aufmerksamkeit.

Von Seiten der Landesregierung werden in der "Betriebsanweisung Energie" u.a. einzuhaltende Raumtemperaturen vorgegeben:

Allgemeine Bereiche (Verwaltung, Unterricht, usw.):

Als Faustregel gilt:

Jedes Grad Überschreitung der zulässigen Werte
kostet 6 % mehr Energie !

Beispiel : eine Erhöhung der Raumtemperatur von 20 GradC auf 23 GradC bringt 20% mehr Energiekosten !




Bitte wenden Sie daher alle Ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente, wie Kontroll- und Weisungsrechte an, um das bestehende Einsparungspotential beim Verbrauch von Strom, Gas, Öl, Fernwärme und Wasser auszuschöpfen.

Darüber hinaus werden auch in diesem Jahr folgende Maßnahmen angeordnet:

Für die einzelnen Gebäude werden die Temperaturen wie bisher abends abgesenkt. Soweit eine Absenkung der Raumtemperatur nachts nicht zu verantworten ist, wird um baldige Mitteilung gebeten, damit für diese Bereiche besondere Regelungen festgelegt werden können.

Es wäre ein großer Erfolg, wenn sich möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den folgenden umweltbewussten Verhaltensweisen motivieren ließen:

        Beim Verlassen der Räume die Beleuchtung ausschalten: d.h. bei Leuchtstoffröhren ab 15 min. Abwesenheit, bei normalen Glühlampen und Energiesparlampen bei jeder Pause. Bitte achten Sie darauf, dass morgens eingeschaltete Beleuchtung bei genügendem Tageslicht wieder ausgeschaltet wird. Dies gilt auch für öffentlich zugängliche Bereiche, wie z.B. Flure und Treppenhäuser.

        Für beheizte Räume gilt die Regel: Stoßlüftung statt Dauerlüftung, d.h. Fenster nicht auf Dauer-Kippstellung stellen, sondern den Raum öfters kurzzeitig durchlüften!

Übrigens: Weitere Hinweise zur Energieeinsparung erhalten Sie vom Energiemanagement der Universität/Uniklinikum (Ansprechpartner : Frau Dr. Folkhard , Telefon 56-8117 oder Herr Kaehler 56-2804)

Falls Ihnen "Missstände" auffallen, die Sie selbst nicht mit einem Handgriff regeln können, wie auf Maximalstellung geregelte Heizkörper, dauergekippte Fenster oder Oberlichter, zugestellte Heizkörper oder sonstige "Energiefresser", teilen Sie dies unseren Handwerkern bzw. der zuständigen Störungsannahmestelle (Neuenheimer Feld: Tel.: 54-5114, Altstadt: Tel.: 54-5113) mit.

Energiekosten gehen uns alle an!

Mit freundlichen Grüßen

R. Gräfin Hagen
Kanzlerin
 

Christina Zinkgraf
Zentrale Universitaetsverwaltung
Abteilung Budget- und Wirtschaftsangelegenheiten
Seminarstr. 2
69117 Heidelberg
Tel.: 06221-54 2363
Fax: 06221-54 22 20
mailto:zinkgraf@zuvuni-heidelberg.de

 

 

Kontaktadresse Projekt "Energiemanagement": Joachim.Schahn@psychologie.uni-heidelberg.de

 

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Stand: 5. Februar 2003