Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Finanzielle Förderung von Abschlussarbeiten im Hauptfach Psychologie

Stand: Sommersemester 2015

Achtung, wegen Auslaufens der Mittel ist die Antragstellung

nur noch bis zum 31. August 2015 möglich!

Psychologisches Institut - Universität Heidelberg
 Hauptstraße 47-51, D-69117 Heidelberg
Tel: +49-6221/54-7346, Fax: +49-6221/54-7734

Verantwortlich: Dr. Joachim Schahn für die Kommission für die Qualitätssicherungsmittel für Lehre, Tel. 06221/54-7331
E-Mail: Joachim.Schahn@psychologie.uni-heidelberg.de

 

Am Psychologischen Institut gab es bereits seit den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts (!) einen Fonds zur finanziellen Unterstützung von Diplomarbeiten. Bis zum Jahr 2003 wurde er aus den Prüfungsgeldern der Professoren aufgefüllt, die diese vom Land Baden-Württemberg auch für jene Prüfungen und Diplomarbeitsgutachten bekamen, die sie an Mittelbauangehörige delegiert hatten. Diese Gelder wurden von den Professoren gespendet und für die Zuschüsse verwendet; heute werden vom Land jedoch keine gesonderten Prüfungsgelder mehr gezahlt. Seit dem Sommersemester 2007 wurden die Zuschüsse daher aus Studiengebühren finanziert, in der Zeit dazwischen reichten die vorhandenen Gelder noch aus. Nach dem Ende der Strudiengebührenerhebung erfolgt nun die Finanzierung unter veränderten Konditionen aus den Qualitätssicherungsmitteln für Lehre. Veränderungen gegenüber der letzten Version der Förderungsbedingungen sind mit roter Schrift hervorgehoben. Die Mittel werden von Dr. Joachim Schahn als Kustos verwaltet. Studierende können per Antragsvordruck (als pdf-File unter diesem Link) eine solche Förderung beantragen. Die Kriterien der Förderungswürdigkeit sind nicht inhaltlich, sondern lediglich formal definiert. Wegen der neuen Studiengänge wurde die Förderungsfähigkeit von Diplomarbeiten auf Bachelor- und Masterarbeiten ausgedehnt, die Diplomarbeiten gleichgestellt sind.

Die formalen Voraussetzungen für den Zuschuss sind:

  1. Es muss ein ANTRAG gestellt und bei der QSM-Kommission z.Hd.v. Joachim Schahn (Intern: Postfach Nr. 53, Adresse für postalische Zusendung s.o.) eingereicht werden.
  2. Auf dem Antragsformular muss der/die Betreuer/in durch seine/ihre Unterschrift bestätigen, dass die angeführten Ausgaben tatsächlich in Zusammenhang mit der Abschlussarbeit entstanden sind.
  3. Die Arbeit muss offiziell zugelassen (angemeldet) sein (Nachweis: Kopie der Zuteilung des Themas durch den Prüfungsausschuss).
  4. Spätester möglicher Zeitpunkt für den Antrag ist in der Regel ein Jahr nach dem Tag der Zulassung. Ein zeitlich späterer Antrag ist möglich, wenn noch eine Immatrikulation in dem betreffenden Studiengang besteht und die letzte Prüfung noch nicht abgelegt wurde. Dies ist geeignet nachzuweisen.
  5. Fördermöglichkeiten: Gefördert werden die tatsächlich entstandenen Kosten bis zu einer Höhe von maximal 150,-- Euro (z.B. Ausgaben für Versuchspersonen, Reisekosten, Portokosten für Rücksendeaktionen; Druckkosten für Erhebungsmaterialien; auch: Kosten für eine aktive Teilnahme an Kongressen und Tagungen zur Vorstellung der Ergebnisse).
  6. Beschränkungen: Die Kosten für das Kopieren und Binden der Arbeit sind von der Förderung ausgeschlossen. Kopier- und Druckkosten für andere Zwecke (z.B. Erhebungsmaterialien) sind zulässig und gesondert kenntlich zu machen. Nicht zuschußfähig sind ebenfalls Kosten für Dienstleistungen bei Arbeiten, die Bestandteil der Prüfungsleistung sind, z.B. Kosten für Auswertungs- und Schreibarbeiten. Ebenfalls ausgeschlossen sind Kosten für Aufgaben, die normalerweise zur Arbeit gehören, auch wenn sie kein Prüfungsbestandteil im engeren Sinne sind, wie z.B. Formatierungs- und Korrekturarbeiten. Ausnahmen müssen schriftlich begründet und von der betreuenden Person ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Sie sind z.B. bei englischsprachigen Arbeiten möglich.
  7. Eine Genehmigung der Ausgaben vorab ist nicht notwendig, es genügt das Einreichen der Belege. Die Kosten (Belegdatum) können auch vor der offiziellen Zulassung der Arbeit entstanden sein. Falls die Frage, ob eine Ausgabe angerechnet werden kann oder nicht, für Sie jedoch von zentraler Bedeutung ist, können Sie gerne vorab bei der  verantwortlichen Person (s.o.) nachfragen.
  8. Die Kosten müssen durch Belege nachgewiesen werden, d.h. es sind weder Vorauszahlungen möglich, noch erfolgen pauschale Zahlungen ohne Nachweis. Die Belege müssen Originalbelege sein (keine Kopien) und das Format A4 haben oder, wenn sie kleiner sind, auf ein A4-Blatt aufgeklebt werden. Pro Blatt können mehrere Belege aufgeklebt werden, falls der Platz ausreicht.
  9. Der Förderungsbetrag wird pro Person vergeben, nicht pro Arbeit. Wird eine Arbeit von zwei Studierenden zusammen verfasst, kann jede(r) einen Antrag stellen. Es gelten jedoch nur die bei einem Antrag befindlichen Belege, die sich die Betreffenden aufteilen müssen.
  10. Pro Person und Arbeit kann nur einmalig ein Antrag gestellt werden, auch wenn dabei der mögliche Maximalbetrag nicht ausgeschöpft wurde. Stellen Sie in diesem Falle nach Möglichkeit und unter Beachtung der in  Punkt 4. genannten Frist den Antrag also erst dann, wenn Sie wissen, dass keine weiteren erstattungsfähigen Kosten mehr entstehen.
  11. Es besteht kein Anspruch auf Kostenübernahme, wenn die für das Semester der Antragstellung vorgesehenen Mittel verbraucht sind oder falls die Mittel zur Finanzierung aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Sollte einem Antrag wegen mangelnder Mittel nicht entsprochen werden können, wird er jedoch automatisch im folgenden Semester bevorzugt berücksichtigt; er muss nicht erneut gestellt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Haushaltsposten im folgenden Semester noch zur Verfügung steht. Die unter Punkt 4. genannte Frist gilt dann nur für den ursprünglichen Antrag.

Weitere Hinweise: Kann Ihr Antrag ohne Änderung genehmigt werden, wird ohne weitere Benachrichtigung der Betrag auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Benachrichtigt werden Sie nur, wenn der Antrag ganz oder teilweise nicht genehmigt werden kann, oder wenn noch Unterlagen fehlen. Daher ist es wichtig, dass Sie auf dem Formular Ihre E-Mailadresse angeben. Die Bearbeitung des Antrags kann unter Umständen vier Wochen dauern (meist geht es jedoch deutlich schneller); sollten Sie nach vier Wochen weder eine Nachricht noch die Überweisung bekommen haben, fragen Sie bitte nach. 

Heidelberg, im Mai 2014, J. Schahn für die Kommission zur Verwaltung der Qualitätsmittel für Lehre

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Letzte Änderung: 20.03.2015