Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Qualitätsmanagement des Psychologischen Instituts

Lehraufträge und zusätzliche Lehre

Jedes Semester wird am Psychologischen Institut zusätzliche Lehre eingeplant, die hauptsächlich aus allgemeinen Haushaltsmitteln des Instituts, teilweise auch aus den studentischen Nachfolgemitteln der Studiengebühren und der Qualitätssicherungsmittel für Lehre finanziert werden. Der größte Teil dieser Lehraufträge wird vom Professorium festgelegt, ein kleinerer Teil wird von den Studierenden des Psychologischen Instituts in einem demokratischen Abstimmungsprozess ausgewählt.

Wenn Sie in einem Semester also zusätzliche Lehre durchführen möchten, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten (welche sich jedoch nicht gegenseitig ausschließen):

 

  • 1. Professoriumsliste: Sie können den/die Leiter/in Ihrer Arbeitseinheit bitten, Ihren Vorschlag im Professorium zu unterstützen. Laden Sie in diesem Fall bitte dieses Formular herunter und senden Sie es (unter Verwendung von "Kopie speichern unter...") vollständig ausgefüllt per E-Mail an Cordelia Menz (qualitaetsmanagement@psychologie.uni-heidelberg.de).
  • 2. Wahl durch die Studierenden: Sie können Ihren Lehrauftrags-Vorschlag auf die Vorschlagsliste für die Studierenden-Abstimmung setzen. Füllen Sie hierzu bitte das vorgesehene Online-Formular aus und senden Sie es ab.
    Ihr Name soll dabei in das erste Feld (eigtl. "Dozierendenvorschlag") eingetragen werden. Achten Sie bitte auch unbedingt darauf, einen aussagekräftigen Titel sowie eine konkrete inhaltliche Beschreibung (einige ausformulierte und aussagekräftige Sätze) in das vorgesehene Feld einzutragen, damit gewährleistet werden kann, dass sich die Wählenden ein Bild der Veranstaltung machen können. Sie werden außerdem nach Ihrer E-Mail-Adresse (für Rückfragen), der Art der Veranstaltung (hier: Eigener Vorschlag) und Zielgruppe (BSc/MSc/beide) gefragt werden.

Hintergrundinformation:

Zusätzliche Lehre an Externe (d.h. solche Personen, die keinen Arbeitsvertrag an der Universität Heidelberg haben) wird als bezahlter Lehrauftrag vergeben, der momentan (Stand: SS 2016) am Psychologischen Institut mit 1.925,-- € je Semester für eine 2-SWS-Veranstaltung vergütet wird. Zusätzlich kann noch eine Fahrtkostenpauschale von maximal 520,-- € gezahlt werden (entfernungsabhängig). Lehrbeauftragte/r kann nur werden, wer mindestens promoviert ist, oder alternativ den Studienabschluss Diplom oder Master und zusätzlich eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im für den Lehrauftrag wesentlichen Bereich besitzt. Weitere Informationen stehen auf den Seiten der Personalabteilung zum Thema Lehraufträge.

Institutsangehörige können keinen Lehrauftrag erhalten, da sie rechtlich nicht gleichzeitig angestellt und selbstständig sein können. Sie können für die über Deputat hinaus geleistete Lehre jedoch einen zeitweisen Aufstockungsvertrag erhalten. Dieser ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Die wichtigsten davon sind: Aufgestockt werden können nur Teilzeitbeschäftigte, nicht solche, die bereits eine volle Stelle haben; und der Aufstockungsvertrag darf nicht länger laufen als der bestehende Hauptvertrag (Stand: SS 2016). Man kann also mit einem Vertrag für zusätzliche Lehre in der Regel keinen auslaufenden Vertrag strecken oder eine Lücke zwischen zwei Verträgen schließen (auch hier gibt es Ausnahmen).


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Seitenbearbeiterin: Cordelia Menz