Projekt INSEL

Entwicklung eines Instruments zur praxisnahen Erfassung von Lebensqualität im stationären Kontext

 

Projektbeschreibung

Das Konzept der Lebensqualität ist in der stationären Altenhilfe wenig erforscht und für die Praxis bisher wenig handlungsleitend geblieben. Ziel des Projektes ist es, auf der Grundlage der Lebensqualitäts-Konzepte von Lawton (1991) und Kane (2001) ein Instrument zu entwickeln, mit dem Lebensqualität in stationären Wohnformen sowohl praxistauglich als auch wissenschaftlich fundiert gemessen werden kann. Das Instrument erfasst die subjektiven individuellen Bedürfnisse der Bewohner/innen in unterschiedlichen Lebensqualitäts-Dimensionen aus der Perspektive der betreuten Person sowie der des Betreuungspersonals. Ebenso erlaubt das Instrument die Beurteilung der Übereinstimmung zwischen diesen beiden Perspektiven . Das Instrument soll von den Einrichtungen selbständig und routinemäßig eingesetzt und ausgewertet werden, seine Ergebnisse sollen in die Pflege- und Betreuungsplanung einfließen.

Aktueller Stand:
Bisher wurden auf der Grundlage von Interviews mit 105 Bewohner/innen und ihrem Betreuungspersonal in drei Einrichtungen eine Arbeitsversionen des Instrumentes (INSEL-3) vorgelegt. Diese umfasst jeweils ein vis-a-vis Interview bei auskunftsfähigen Bewohner/innen oder eine Fremdbeurteilung durch Angehörige bei eingeschränkt auskunftsfähiger Bewohner/innen sowie eine Beurteilung der 12 Lebensqualitätsdimensionen durch das Betreuungspersonal. Im Laufe des Jahres 2007 wurden zahlreiche Mitarbeiter/innen im Rahmen umfangreicher Trainingsprogramme mit dem Instrument vertraut gemacht, so dass es mittlerweile stiftungsweit erprobt und erfolgreich in den Betreuungsalltag eingebracht werden konnte.

Projektleitung

Förderung

Laufzeit

  • 01.10.2005 - heute
Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 09.03.2012
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