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Konkrete Themen zu Diplomarbeiten in der Allgemeinen und Theoretischen Psychologie

Die Themenvorschläge entstammen den Themenbereichen, die in der Arbeitseinheit Forschungsgegenstand sind. Für die Bearbeitung dieser Themen ist die Teilnahme am Forschungsvertiefungsfach Kognition und Kommunikation wünschenswert.

siehe auch: Themenvorschläge für BSc- und MSc-Arbeiten

Themen, die sofort bearbeitet werden können

  • NEW 8.09.10: Kodierung assimilativer und akkomodativer Prozesse anhand von Laut-Denk-Protokollen (JF in Verbindung mit Carola Barth)

    Eine Auswertung von 30 transkribierten Laut-Denk-Protokollen beim Bearbeiten von TAILORSHOP ergab, dass positive (gute) Emotionen zu mehr positiven Äußerungen führten und negative (schlechte) Emotionen zu mehr negativen Äußerungen führten. An dieses Ergebnis soll angeknüpft werden und eine Replikation bzw. vertiefte Auswertung der LD-Daten in Verbindung mit vorliegenden Videodaten vorgenommen werden. Kenntnisse in der Analyse-Software MaxQDA sind hilfreich. [Das Thema eignet sich auch zur Bearbeitung durch 2 Personen.]

    Literatur: Joseph, L. (2010). Analyse des Einflusses von Emotionen auf kognitive Prozesse anhand von Laut-Denk-Protokollen. Heidelberg: Psychologisches Institut (unveröff. Diplomarbeit).

  • Testtheoretische Überprüfung einer deutschen Version des Zimbardo Time Perspective Inventory (JF)

    Die Grundannahme von Zimbardo und Boyd ist, dass jeder von uns eine einzigartige Zeitpersönlichkeit besitzt. Manche Menschen neigen dazu, hedonistisch ganz im Jetzt zu leben, andere sind von vergangenem Kummer oder von Zukunftsplänen geleitet. Erfasst wird das Ganze mit dem ZTPI (Zimbardo Time Perspective Inventory), einem Fragebogen bestehend aus 66 Items. Eine deutsche Übersetzung ist von uns vorbereitet worden, muss aber noch einer endgültigen testtheoretischen Überprüfung unterzogen werden. Die Datenerhebung soll online erfolgen.

    Die deutsche Version des ZTPI findet sich unter http://ofb.msd-media.de/ztpi/

    Die englische Version des ZTPI ist hier: http://psychology.stanford.edu/cgi-bin/remark3/rws3.pl?FORM=psych187_ztpi

    Literatur: Reuschenbach, B., Funke, J., Drevensek, A. M., & Ziegler, N. (in Vorb.). Testing a German Version of the Zimbardo Time Perspective Inventory (ZTPI). - Zimbardo, P. G., & Boyd, J. N. (1999). Putting time in perspective: A valid, reliable individual-differences metric. Journal of Personality & Social Psychology, 77, 1271-1288. - Zimbardo, P. G., & Boyd, J. N. (2003). Time orientation. In R. Fernández-Ballesteros (Ed.), Encyclopedia of psychological assessment, Volume II (pp. 1031-1035). London: Sage. - Zimbardo,P. G., & Boyd, J. N. (2008). The Time Paradox. New York: Free Press, Simon & Schuster. (deutsch: Zimbardo, Philip G. / Boyd, John: Die neue Psychologie der Zeit und wie sie Ihr Leben verändern wird).

  • Denken in vernetzten Systemen: Klimawandel als ein Beispiel mangelhaften Verständnisses komplexer Zusammenhänge (JF)

    Naive Vorstellungen zum Klimawandel werfen die Frage auf, warum Menschen dynamische Zusammenhänge so schlecht verstehen. Amerikanische Untersuchungsergebnisse könnten durch Daten deutscher Vpn ergänzt werden. Zudem könte ein Beitrag zum besseren Verständnis des Umgangs mit dynamischen Systemen geleistet werden.

    Literatur: Sterman, J. D., & Booth Sweeney, L. (2007). Understanding public complacency about climate change: adults’ mental models of climate change violate conservation of matter. Climatic Change, 80, 213-238. - Cronin, M. A., Gonzalez, C., & Sterman, J. D. (2009). Why don’t well-educated adults understand accumulation? A challenge to researchers, educators, and citizens. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 108, 116-130.

  • Denken in vernetzten Systemen - Komplexes Problemlösen beim "beer game" und in der Badewanne (JF)

    Die Simulation "Beer Game" von John Sterman (siehe z.B. http://www.forio.com/nearbeer.htm ) macht auf Probleme zeitverzögerter Systeme aufmerksam, die in sog. Versorgungsketten auftreten und Wirtschaftsunternehmen erhebliche Schwierigkeiten bereiten. In einem Experiment sollen systematisch verschiedene Einflussfaktoren manipuliert werden, um festzustellen, woher die schädlichen Auswirkungen stammen und wie sie zu vermeiden sind.

    Literatur: Booth Sweeney, L., & Sterman, J. D. (2000). Bathtub dynamics: Initial results of a Systems Thinking Inventory. System Dynamics Review, 16(4), 249-294. - Diehl, E. & Sterman, J. D. (1993). Effects of feedback complexity on dynamic decision making. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 62, 198-215. - Lee, H. L., Padmanabhan, V. & Whang, S. (1997). The bullwhip effect in supply chains. Sloan Management Review, 38(3), 93-102. - Sterman, J. D. (1989). Misperception of feedback in dynamic decision making. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 43, 301-335. - Sterman, J. D. (2000). Business dynamics. Systems thinking and modeling for a complex world. Boston: McGraw-Hill.

  • Umgang mit dem Tailorshop: Interaktion von Kognition und Emotion. (JF in Zusammenarbeit mit Carola Barth)

    Tailorshop, der Klassiker unter den Simulationsszenarien, löst gleichermassen kognitive wie emotionale Prozesse aus. Vor dem Hintergrund aktueller Theorien zum Verhältnis von Kognition und Emotion und angesichts eigener Befunde sollen weiterführende Analysen (inkl. Lautes Denken, Videographie) durchgeführt werden. Literatur: Barth, C., & Funke, J. (in press). Nasty environments and negative affect facilitate complex problem solving. - Spering, M., Wagener, D., & Funke, J. (2005). The role of emotions in complex problem-solving. Cognition and Emotion, 19, 1252-1261.

  • Trouble-shooting an Bord von Raumschiff Enterprise: Lernen und Problemlösen bei der Fehleranalyse eines technischen Systems.

    Ritter und Bibby (2008) haben eine Aufgabe zur Fehlersuche beschrieben, bei der die Laserwaffen an Bord des Starship Enterprise nicht richtig funktionieren und daher eine systematische Fehleranalyse nötig wird. In ihrer Studie haben sie 10 Vpn untersucht, um damit ihr SOAR-Modell zu vergleichen. Im Rahmen der geplanten Diplomarbeit sollen zum einen mehr Vpn herangezogen und zum anderen eine systematische Schwierigkeitsvariation der Aufgaben vorgenommen werden. Theoretischer Hintergrund könnte das Dual-Space-Modell des Problemlösens von Klahr und Dunbar (1988) sein.

    Literatur: Ritter, F. E., & Bibby, P. A. (2008). Modeling how, when, and what is learned in a simple fault finding task. Cognitive Science, 32, 862-892. - Klahr, D., & Dunbar, K. (1988). Dual space search during scientific reasoning. Cognitive Science, 12, 1-48.

  • Kritisches Denken nicht von kognitiven Fähigkeiten abhängig? Eine web-basierte Replikationsstudie.

    Stanovich und West (2008) haben in einer neuen Untersuchung gezeigt, dass kognitive Fähigkeiten nicht in Zusammenhang stehen mit bestimmten Biases (myside-Bias und one-sided thinking). Dass die Fähigkeit zum kritischen Denken intelligenzunabhängig sein soll, verwundert aber schon. Daher soll im Sinne einer konzeptuellen Replikation die Untersuchung von Stanovich und West als Online-Studie repliziert werden mithilfe des WebLab-Toolkit.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Kognitiven Psychologie und der Methodenlehre; Interesse an Online-Untersuchungen. - Kenntnisse im Umgang mit WebLab-Toolkit wären von Vorteil, können aber angeeignet werden.

    Literatur: Stanovich, K. E., & West, R. F. (2008). On the failure of cognitive ability to predict myside and one-sided thinking biases. Thinking & Reasoning, 14, 129-167.

  • Emotion, Kognition und Motivation als Faktoren der Bindung an akademische Bildungsinstitutionen (JF in Kooperation mit Alumni Psychologici & Dr. Herbert Wettig)

    Gegenstand der Diplomarbeit ist die theoriebasierte, hypothesengeleitete, empirische Untersuchung, welchen Beitrag Faktoren wie Emotion, Kognition und Motivation zur Bindung von Studierenden, Absolventen und Lehrkräften an akademische Bildungsinstitutionen leisten. Als Beispiele der Wahrnehmung akademischer Institutionen sollen gelten: (1) die Universität Heidelberg als Alma Mater, (2) das Psychologische Institut als studiennahes Beispiel der Verhaltens- und Empirischen Kulturwissenschaften, (3) die Alumni Psychologici, Sektion Psychologie in der Gesellschaft der Freunde der Universität Heidelberg als Beispiel für das Bemühen um Förderung der Bindung der Zielpersonen an Alma Mater und Institut und (4) das jeweils von den Befragten am meisten bevorzugte Schwerpunktfach bzw. bei Lehrkräften das schwerpunktmäßig gelehrte Fach.

    Die Diplomarbeit soll in einen theoretischen und einen empirischen Teil mit Bericht der Befunde, Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse gegliedert und durch einen Anhang der empirisch eingesetzten Erhebungsinstrumente ergänzt werden. Im theoretischen Teil sind die als relevant eingeschätzten Bindungstheorien und die Theorien der möglicherweise Bindung beeinflussenden psychologischen Faktoren Emotion, Kognition und Motivation an eine akademische Bildungsinstitution auszuwählen, zu beschreiben und ihre Relevanz zu begründen. Aus den Theorien sind Hypothesen abzuleiten, die im empirischen Teil bei Zufallsstichproben zu definierender Zielgruppen zu falsifizieren sind.

    Die Diplomarbeit kann von ein oder zwei Diplomand/innen erarbeitet und zur Beurteilung eingereicht werden. Im Falle von zwei Diplomand/innen sind für Übernahme der Diplomarbeit die Zuständigkeiten vorher klar abzugrenzen, so dass für die Beurteilung der Diplomarbeit der jeweils zu verantwortenden Teil inhaltlich gesondert und die Homogenität der gesamten Diplomarbeit unter dem Aspekt der Fähigkeit zur Teamarbeit beurteilt werden können.

    Diese Diplomarbeit wird durch die Alumni Psychologici finanziell gefördert. Angeboten werden die Übernahme der Semestergebühren für ein Semester im Wert von 500,00 €, die bei Aufteilung der Aufgaben auf zwei Diplomand/innen gleichmäßig geteilt werden, sowie die Übernahme im Voraus zu schätzender, mit dem Vorsitzenden der Alumni Psychologici (JF) abzustimmenden Kosten für die empirische Erhebung der Daten, z.B. Telefongebühren, Porti, Materialkosten bis zur maximalen Höhe von insgesamt 500,00 €. Die Diplomarbeit wird betreut von Joachim Funke und Dr. Herbert Wettig.

  • Welchen Einfluss haben Emotionen auf das Lösen komplexer Probleme? (JF in Zusammenarbeit mit der Doktorandin Carola Barth)

    Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die emotionale Lage einer Person auf den kognitiven Prozess auswirkt. Bezüglich der genauen Wirkungsweise steckt die Forschung allerdings noch in ihren Kinderschuhen. Bislang weiß man, dass Personen in negativer Stimmung Probleme tendenziell analytisch/systematisch angehen, während Personen in positiver Stimmung Probleme eher kreativ lösen. Im Rahmen der Diplomarbeit soll untersucht werden, welche genauen Auswirkungen die emotionale Lage einer Person auf die Bearbeitung von komplexen Problemen hat. Da diese Diplomarbeit Teil eines Dissertationsprojektes ist, kann dem Diplomand/der Diplomandin eine gute Betreuung zugesichert werden. Auch wird sichergestellt, dass die Diplomarbeit innerhalb eines haben Jahres geschrieben werden kann. Als Voraussetzung sollte der Diplomand/die Diplomandin sowohl an einer kooperativen Zusammenarbeit interessiert sein als auch über Grundkenntnisse der kognitiven und Emotionspsychologie verfügen.

  • Emotional design: Warum es bei Software um mehr als Usability geht (JF in Zusammenarbeit mit Daniel Holt und der SAP Walldorf - vergeben an Waltraud Ilmberger)

    Die These, dass mit attraktiven Objekten besser gearbeitet werden kann, betrifft die Wechselwirkung von Emotion und Kognition. Aus den emotionalen Valenzen ergeben sich Konsequenzen für die Informationsverarbeitung. In Zusammenarbeit mit der SAP Walldorf geht es um die Bewertung verschiedener Software-Varianten hinsichtlich ästhetischer und praktischer Aspekte von Softwareprodukten.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Kognitiven Psychologie, der Emotionspsychologie und der Methodenlehre; Interesse an Software-Design. - Für die Zeit der Diplomarbeit wird ein Arbeitsvertrag mit der SAP geschlossen.

    Literatur: Norman, D. (1993). Emotional design: Why we love (or hate) everyday things. New York: Basic Books.

  • Unterscheidbarkeit linearer und exponentieller Entwicklungsverläufe: Was macht letztere so schwer zu erkennen? (JF in Zusammenarbeit mit Daniel Holt - vergeben 12/2008 an Helen Fischer)

    Bei komplexen Problemen spielt die zeitliche Dynamik von Ereignisfolgen eine entscheidende Rolle. Für exponentielle Verläufe wird gesagt, dass diese von Menschen nur schwer erkannt werden könnten. Eine gute Illustration dieses Sachverhalts liefert

    http://youtube.com/watch?v=hM1x4RljmnE

    In einem experimentellen Setting soll die Frage der Unterscheidbarkeit (im Sinne von Entdeckungsschwellen) linearer versus exponentieller Entwicklungsverläufe untersucht werden. Hierbei könnten verschieden steile Prozesse sowohl in aufsteigender wie absteigender Betrachtung dargeboten werden.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie und der Methodenlehre.

  • Latent Trait-State-Modelle in der Problemlöseforschung (JF)

    Latent State-Trait-Modelle sind inzwischen in vielen Bereichen der Psychologie erfolgreich eingesetzt worden, um stabile und variable Anteile bestimmter psychologischer Variablen zu bestimmen. LST-Modelle in der Problemlöseforschung bieten sich an, um den Einfluss verschiedener Probleme (=states) von einer dahinterstehenden Problemlösefähigkeit (=trait) zu separieren. Durch geeignete Versuchsanordnungen sind Schätzungen der jeweiligen Varianzanteile möglich.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie und der Methodenlehre.

    Literatur: Steyer, R., Schmitt, M. & Eid, M. (1999). Latent state-trait theory and research in personality and individual differences. European Journal of Personality, 13, 389-408. Internet: http://www.metheval.uni-jena.de/publikationen.php?select=latentstate

  • Training von Planungsstörungen mittels Plan-A-Day (JF)

    Im Rahmen der Forschungskooperation zwischen der Reha-Klinik Speyerer Hof (Heidelberg) und der Abteilung Allgemeine Psychologie ist ab sofort (oder später) ein Forschungspraktikum zu vergeben, das in eine Diplomarbeit überführt werden soll. Gegenstand von Praktikum/Diplomarbeit ist die Untersuchung der Effektivität eines Trainings, mit dem Planungsstörungen nach Frontalhirn-Schädigungen behandelt werden (Plan-A-Day). Die Betreuung in der Klinik erfolgt durch die dortigen Psychologen, am Institut durch JF. Zeitpunkt und Dauer des Praktikums (zeitliche Aufteilung) sind verhandelbar.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse in Klinischer Psychologie, Kenntnisse der Problemlösepsychologie und der Methodenlehre.

  • Kann es eine verständliche und geschlechtergerechte Rechtssprache geben? (LI)

    Für Rechts- und Gesetzestexte wird in landes- und bundesweiten Richtlinien Bürgernähe, Klarheit und auch Geschlechtergerechtigkeit gefordert. Wie diese Ziele miteinander vereinbart werden können, ist allerdings weniger klar. Sprach- und kognitionspsychologisch fundierte und getestete Formulierungsvorschläge liegen bisher nicht vor. Im Rahmen der Diplomarbeit sollen Formulierungsvarianten für Gesetzestexte entwickelt und auf Verständlichkeit und Geschlechterfairness überprüft werden. - Das Thema kann alleine oder auch in einer Kleingruppe aus zwei Interessierten bearbeitet werden.

  • Auswirkungen unterschiedlicher Benutzerschnittstellen eines komplexen Problems auf dessen Bearbeitung (JF in Zusammenarbeit mit Daniel Holt)

    Komplexe Probleme begegnen uns sowohl im Labor wie auch unter alltäglichen Bedingungen über die Schnittstelle eines Computers. Wie die Präsentation komplexer Systeme über die Schnittstelle eines Computerbildschirms Einfluß nimmt auf die Repräsentation dieses Systems durch den Benutzer, soll am Beispiel des bekannten TAILORSHOP-Szenarios geprüft werden. Die Auswirkungen verschiedener Display-Varianten auf die Bearbeitung und den Erfolg sollen erfasst werden.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: gute Kenntnisse der Kognitiven Psychologie und der AO-Psychologie.

    Lit: Dahm, M. (2006). Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion. New York: Pearson Studium. - Funke, J. (2006). Komplexes Problemlösen. In J. Funke (Ed.), Denken und Problemlösen (=Enzyklopädie der Psychologie C/II/8, pp. 375-445). Göttingen: Hogrefe.
    Hilfreich ist auch die folgende kommentierte Literaturliste zum Thema MMI: http://media.informatik.rwth-aachen.de/hcibooks.html

  • Tauglichkeit kommerzieller Strategie-Spiele für die Diagnostik von Planungs- und Problemlösekompetenzen (JF)

    Die Forschung zum komplexen Problemlösen hat zahlreiche Forschungsszenarien hervorgebracht, die hinsichtlich der Qualität ihrer Programmierung nicht an kommerzielle Strategiespiele heranreichen. Am Beispiel des Spiels SimCity4 (Mac-Version verfügbar) oder anderen potentiell in Frage kommenden Strategiespielen soll geprüft werden, unter welchen Bedingungen diagnostisch relevante Daten aus einer kommerziellen Spielumgebung zu gewinnen sind.

    Literatur: Dörner, D. & Schaub, H. (1992). Spiel und Wirklichkeit: Über die Verwendung und den Nutzen computersimulierter Planspiele. Kölner Zeitschrift für Wirtschaft und Pädagogik, 12, 55-78. - Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Zur Dimensionalität des Problemlösens (JF)

    Wieviel Dimensionen liegen einfachen Problemen zugrunde? Wenn man einen Mix der üblichen Verdächtigen (Turm von Hanoi, Umschüttaufgaben, Streichholzprobleme, etc.) nimmt und die Ergebnisse faktorisiert: Wird eine eindimensionale Struktur resultieren oder werden mehrere Dimensionen zur Beschreibung der Daten notwendig sein?

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie und der Methodenlehre.

  • Problemkonstruieren mit RushHour (JF)

    Ausgehend von Nährers (1988) Arbeit soll die Frage beantwortet werden, welche Dimensionen der Schwierigkeitsstufung von naiven Versuchspersonen gewählt werden, die RushHour-Probleme (z.B. http://javaboutique.internet.com/RushHour/ ) konstruieren sollen. Auch das Verhältnis von Problem-Konstruktion zu Problem-Lösung ist zu untersuchen.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie.

    Lit: Nährer, W. (1988). Problemkonstruieren statt Problemlösen. Zeitschrift für Experimentelle und Angewandte Psychologie, 35, 441-450.

  • Planungs- und Problemlösungsprozesse über die Lebensspanne (JF)

    Mit kindgerechten Versionen von RushHour (z.B. http://javaboutique.internet.com/RushHour/ ) sollen Annahmen über kindliche Planungs- und Problemlöseprozesse untersucht und hinsichtlich ihres Vorgehens mit Älteren verglichen werden. Die Pbn sollen bei der Bearbeitung videographiert werden.

    Diese DA soll in Verbindung mit der AE Entwicklungspsychologie betreut werden.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Entwicklungs- und Problemlösepsychologie.

  • Eminence- versus evidence-based: Ärztliche mentale Modelle in der Epileptologie (JF, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kinderheilkunde V: Kinderneurologie)

    Details zu diesem Thema in meiner Sprechstunde. Kenntnisse in kognitionspsychologischer Diagnostik benötigt.

  • Veränderungen von Planungs- und Problemlöseprozessen bei simulierter Störung des Fromtalhirns durch Phenylalanin (JF, in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kinderheilkunde V: Kinderneurologie)

    Details zu diesem Thema in meiner Sprechstunde. Kenntnisse über klinische Störungen von Planungs- und Problemlöseprozessen erwünscht. Kenntnisse über Stoffwechselprozesse des Gehirns benötigt.

  • Strategie-Analysen von Laut-Denk-Protokollen bei Puzzle-Problemen (JF)

    Laut-Denk-Protokolle bei Puzzle-Probleme wie RushHour (z.B. http://javaboutique.internet.com/RushHour/ ) oder Sokoban stellen überschaubare Anforderungen an den Planungshorizont des Problemlösers. Die planende Vorausschau kann durch Vorgabe unterschiedlich zielnaher Zustände manipuliert werden. Mit der Methode lauten Denkens sollen Erkenntnisse über Strategien beim Lösen von Puzzle-Problemen eruiert werden.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie.

    Literatur: Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Networked Fire Chief (NFC): Was haben wir daraus gelernt und was haben wir dabei übersehen? (JF)

    Die Mikrowelt "Networked Fire Chief" (NFC) ist zu einem häufig genutzten Paradigma der Forschung zum komplexen Problemlösen geworden. Die (theoretisch orientierte) Diplomarbeit soll die bislang damit durchgeführten Untersuchungen zusammenfassen und neben einem Überblick über gewonnene Erkenntnisse vor allem herausarbeiten, welche Aspekte komplexen Problemlösens dabei nicht fassbar werden und warum wir eventuell neue Paradigmen benötigen.

    Literatur: Omodei, M. M. & Wearing, A. J. (1995). The Fire Chief microworld generating program: An illustration of computer-simulated microworlds as an experimental paradigm for studying complex decision-making behavior. Behavior Research Methods, Instruments, & Computers, 27, 303-316.

  • Was sind die wirklich wichtigen Probleme und wodurch zeichnen sie sich aus? (JF)

    Probleme reichen von einfachen Rätseln bis hin zum Überleben der Menschheit. Wie kann man die wirkllich wichtigen Probleme identifizieren und was zeichnet diese Probleme aus? Als Vorgehensweise ist zum einen an Concept-Mapping-Verfahren, zum anderen an Techniken der mehrdimensionalen Skalierung. Eine Sammlung von 40-50 wichtigen Problemen sollte den Ausgangspunkt darstellen

    Literatur: Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Die Bedeutung von Einsicht beim Lösen komplexer Probleme (JF)

    In neueren Arbeiten von Knoblich wird die Bedeutung von Einsicht beim Bearbeiten von Aufgaben der Streichholzarithmetik herausgestellt. Das von Knoblich entwickelte theoretische Gerüst soll auf den Bereich komplexen Problemlösens übertragen werden.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: gute Kenntnisse in der Psychologie des Denkens und Problemlösens, Interesse am Experimentieren.

    Literatur: Knoblich, G. & Öllinger, M. (im Druck). Einsicht und Umstrukturierung beim Problemlösen. In J. Funke (Ed.), Denken und Problemlösen (=Enzyklopädie der Psychologie, Themenbereich C: Theorie und Forschung, Serie II: Kognition, Band 8). Göttingen: Hogrefe.

  • Zum Einfluß unterschiedlicher (und widersprüchlicher) Ziele auf das Lösen komplexer Probleme (JF)

    Polytelie (Vielzieligkeit) ist eines der Hauptmerkmale komplexer Probleme. Es ist zugleich eine wichtige Anforderung an Führungskräfte. In einem experimentellen Ansatz soll der Umfang und die Widersprüchlichkeit vorgegebener Ziele manipuliert werden. Erwartet wird eine zunehmende Verschlechterung der Problembearbeitung bei steigender Zielanzahl wie auch die zunehmende Bereitschaft, einzelne Ziele zu ignorieren.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: gute Kenntnisse in der Psychologie des Denkens und Problemlösens, Interesse am Experimentieren.

    Literatur: Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Replikation eines Experiments von Funke (1988) zur Informationssuche und -aufnahme beim Umgang mit dem komplexen System TAILORSHOP (JF)

    Informationssuche und -aufnahme stellen grundlegende Teilaspekte menschlicher Rationalität dar. Meistens wird Vpn jedch die zum Bearbeiten eines Problems notwendige Information (realitätswidrig) komplett bereitgestellt. Mit Hilfe des Szenarios TAILORSHOP (einer kleinen simulierten Hemdenfabrik, deren Management die Vp übernehmen soll) soll das Informationssuch-Verhalten systematisch erforscht werden, analog zu dem Experiment von Funke (1988).

    Literatur: Funke, J. (1988). Bedingungen und Auswirkungen der Informationssuche und -aufnahme beim Bearbeiten des komplexen Simulationssystems Tailorshop Berichte aus dem Psychologischen Institut der Universität Bonn, 14, Heft 5.

  • Blickbewegungsanalysen bei Puzzle-Problemen (JF)

    Puzzle-Probleme wie RushHour (z.B. http://javaboutique.internet.com/RushHour/ ) stellen überschaubare Anforderungen an den Planungshorizont des Problemlösers. Die planende Vorausschau kann durch Vorgabe unterschiedlich zielnaher Zustände manipuliert werden. In Abhängigkeit vom Expertisegrad der Person (durch die Anzahl vorheriger Spiele kontrolliert) sind Hypothesen über Fixationsorte und -zeiten möglich.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie; Kenntnisse im Umgang mit EyeLink II sind von Vorteil.

    Literatur: Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Zur mentalen Repräsentation von Text-Informationen über Personen (LI)

    Untersuchungen zur mentalen Repräsentation von Personenbezeichnungen in Abhängigkeit vom grammatischen Geschlecht haben gezeigt, dass das so genannte generische Maskulinum (im Deutschen kann das Maskulinum in bestimmten Kontexten als generisches, also geschlechtsneutrales Genus verwendet werden) nicht neutral hinsichtlich des Geschlechts der bezeichneten Personen verstanden wird. Die Arbeit soll eine Systematik der bisherigen Arbeiten erstellen (nach methodischen Herangehensweisen, verwendeten Materialien, etc.) und eine theoretische Integration der Ergebnisse im Rahmen des Ansatzes der mentalen Modelle versuchen.

    Literatur: Rickheit, G., & Habel, C. (Eds.). (1999). Mental models in discourse processing and reasoning. Amsterdam: Elsevier. - Stahlberg, D., & Sczesny, S. (2001). Effekte des generischen Maskulinums und alternativer Sprachformen auf den gedanklichen Einbezug von Frauen. Psychologische Rundschau, 52, 131-140.

  • Zur Interaktion zwischen linguistischer Information und Stereotypen beim Aufbau mentaler Modelle (LI)

    Im Fokus dieser Arbeit liegt die Frage, wie Personeninformationen in kurzen Texten mental repräsentiert werden. Im Rahmen des Ansatzes der mentalen Modelle läßt sich der Einfluß linguistischer Informationen einerseits (bspw. des grammatischen Geschlechts) und stereotypen Wissens andererseits (bspw. "Ingenieure sind meistens männlich.") auf die Repräsentation von Personenbezeichnungen analysieren. Neben der experimentellen Untersuchung deutscher Texte liegt ein weiteres Interesse im Vergleich mit vorliegenden Daten aus anderen Sprachen (z.B. Englisch, Französisch, Spanisch).

    Literatur: Carreiras, M., Garnham, A., Oakhill, J., & Cain, K. (1996). The use of stereotypical gender information in constructing a mental model: Evidence from English and Spanish. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 49A, 639-663. - Garnham, A. (2001). Mental models and the interpretation of anaphora. Hove: Psychology Press.

  • Welche Subgruppen der globalen Geschlechtskategorien sind bedeutsam in Kategorisierungsprozessen? (LI)

    Forschung zur Nutzung und Funktionalität von Geschlechtskategorien zeigt, dass die traditionellen geschlechtsstereotypen Merkmale der weiblichen Emotionalität und der männlichen Instrumentalität kaum mehr die Vielfalt heutiger Rollenmodelle von Männern und Frauen repräsentieren. Die differenziertere Ebene der Geschlechter-Subgruppen (z.B. Hausfrau, Karrierefrau, Macho, Softie, etc.) gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. Verschiedene Arbeiten zu Inhalten und zur Struktur der Geschlechter-Subgruppen liegen bereits vor. Die hier vorgeschlagene Arbeit soll experimentell untersuchen, welche dieser Subkategorien in Kategorisierungsprozessen bedeutsam sind und spontan verwendet werden.

    Literatur: Eckes, T. (1994). Explorations in gender cognition: Content and structure of female and male subtypes. Social Cognition, 12, 37-60. - Eckes, T. (1994). Features of men, features of women: Assessing stereotypic beliefs about gender subtypes. British Journal of Social Psychology, 33, 107-123. - Irmen, L. (2001). Zur automatischen Aktivierung und Anwendung von Geschlechtskategorien. Lengerich: Pabst.

  • Experimentelle Prüfung eines Modells zur Zeitempfindung (JF)

    Bruss und Rüschendorf (2001) haben ein einfaches Modell zur Zeitempfindung vorgeschlagen, wonach diese im wesentlichen proportional zur Anzahl neuer Ereignisse in unserem Leben sei. Zwei Fragen drängen sich auf: (a) Kann man dieses Modell (das durchaus zu psychologischen Modellen der Zeitempfindung passt, vgl. Fraisse, 1984, oder Funke, 1988) durch experimentelle Daten stützen? (b) Läßt sich die Gültigkeit dieses Modell von der retrospektiven Perspektive (also für vergangene Zeit) ausdehnen auf die prospektive Perspektive (also für geplante Zeit)?

    Literatur: Bruss, F. T., & Rüschendorf, L. (2001). Wie schnell verfliegt die Zeit? Spektrum der Wissenschaft, Mai, 110-112. - Fraisse, P. (1984). Perception and estimation of time. Annual Review of Psychology, 35, 1-36. - Funke, J. (1988). "Changes" oder "Effort"? Eine Überprüfung von zwei Theorien zur Zeitschätzung. Zeitschrift für Experimentelle und Angewandte Psychologie, 35, 218-241.

Bereits vergebene Themen der letzten Monate

  • Analyse von Strategien zur Terrorismusbekämpfung aus Sicht des Komplexen Problemlösens (JF - vergeben an Peter Baldermann)

    Aus einer Online-Erhebung zu Strategien der Terrorismusbekämpfung liegen Antworten von ca. 70 Respondenten vor, die hinsichtlich mehrerer Gesichtspunkte (wie z.B. Differenziertheit der Planung, Mittel-Ziel-Orientierung, Werte-Orientierung) auszuwerten wären.

    Literatur: Dörner, D. (1989). Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. Hamburg: Rowohlt. - Janis, I. L. (1982). Groupthink. Psychological studies of policy decisions and fiascoes. Revised and enlarged edition. Boston, MA: Houghton Mifflin.

  • Analyse deutscher Märchen hinsichtlich der darin vorkommenden Probleme und Problemlösungen (JF - vergeben an Christiane Bentz)

    Nach dem Vorbild von Dörner und Tisdale (1993), die Sprichwörter hinsichtlich ihrer Empfehlungen zu Planungsfragen ausgewertet haben, sollen deutsche Märchen hinsichtlich der in ihnen thematisierten Probleme und Problemlösungen ausgewertet werden. In der Digitalen Bibliothek deutscher Märchen (erhältlich bei 2001 als CD für 12,95€) sind 18.000 Märchen, Sagen und Legenden aus der Zeit von 1789 bis 1920 enthalten, aus denen nach festzulegenden Kriterien eine Auswahl getroffen werden muss.

    Literatur: Dörner, D. & Tisdale, T. (1993). Planen und Großmutterweisheiten. In S. Strohschneider & R. von der Weth (Eds.), Ja, mach nur einen Plan. Pannen und Fehlschläge - Ursachen, Beispiele, Lösungen (pp. 219-233). Bern: Hans Huber.

  • Kreativität und psychische Erkrankungen (JF in Zusammenarbeit mit Prof. Rainer Holm-Hadulla - 09/06 vergeben an Saskia Decker)

    Das Verhältnis von Kreativität und psychischen Erkrankungen ist ein lang diskutiertes: Wie gesund oder krank müssen Kreative sein, um ihre Leistungen zu erbringen? In Kooperation mit der Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PBS; Leiter: Prof. Dr. Rainer Holm-Hadulla) soll diese Frage empirisch überprüft werden anhand von anfallenden Gelegenheitsstichproben (N=500 Klienten der PBS), bei denen umfangreiche Diagnostik vorliegt.

    Voraussetzung zur Bearbeitung: gute Kenntnisse der Kognitiven Psychologie und der Psychodiagnostik.

    Lit: Funke, J. (2000). Psychologie der Kreativität. In R. M. Holm-Hadulla (Ed.), Kreativität (pp. 283-300). Berlin: Springer. - Holm-Hadulla, R. M. (2005). Kreativität. Konzept und Lebensstil. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

  • Wie Hände beim Denken helfen (JF - 12/06 vergeben an Judith Frischmann & Judith Maisenbach)

    Nach Goldin-Meadow (2003) finden sich insbesondere bei Kindern im Verlauf von Problemlösungen offenkundige "mismatches" zwischen dem, was sie sagen, und ihren Gesten. Am Beispiel von RushHour (z.B. http://javaboutique.internet.com/RushHour/ ) soll dieseVermutung überprüft werden. Das Verhältnis von Denken und Zeigen steht dabei im Mittelpunkt. Experimentelle Variationen wären denkbar in der Art "Lösen ohne Hand", "Lösen mit präferierter Hand", "Lösen mit nicht-präferiererter Hand".

    Voraussetzung zur Bearbeitung: Kenntnisse der Problemlösepsychologie.

    Lit: Susan Goldin-Meadow (2003). Hearing gesture: How our hands help us think. Cambridge, MA: Harvard University Press.

Hier genannte Themen können nach Absprache auch im Rahmen von Forschungspraktika bearbeitet werden.

Sehen Sie sich auch die Hinweise zur Betreuung und Bewertung von Diplomarbeiten von Dr. Schahn an.

Mailing-Liste für DiplomandInnen: http://listserv.uni-heidelberg.de/archives/dipl-psych.html

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Überblick über abgeschlossene Diplomarbeiten

Überblick über abgeschlossene Dissertationen

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Zuletzt bearbeitet am 08.09.2010 von JF.