Andere Projekte


BiG: Benchmarking in einem Gesundheitsnetzwerk (2007-2009)
Das Projekt "Benchmarking in einem Gesundheitsnetzwerk" - kurz BiG - wurde in Kooperation zwischen der Daimler AG und der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Heidelberg durchgeführt. Im Rahmen dieses Projekts wurde die Verbindungen zwischen der Gesundheit der Mitarbeiter und der ökonomischen Leistungsfähigkeit von Unternehmen aufgezeigt und in Form eines Gesundheitsindex messbar gemacht. Gefördert wurde das Projekt BiG durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger war das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR). Homepage: http://big.uni-hd.de

Soeben erschienen: Ergebnisdarstellung, Bericht und Nachschlagewerk zur Gesundheit am Arbeitsplatz: Sonntag, Kh., Stegmaier, R. & Spellenberg, U. (2010). Arbeit - Gesundheit - Erfolg. Betriebliches Gesundheitsmanagement auf dem Prüfstand: Das Projekt BiG. Kröning: Asanger Verlag


















Metaprojekt im Förderschwerpunkt "Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt"




BALANCE - Flexibilität und Stabilität in der Forschungswelt

Ausführende Stelle:Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Das Metavorhaben BALANCE arbeitet an der Verwirklichung eines supradisziplinären Zielspektrums. Es begleitet einen thematisch-übergreifenden Austausch zwischen Projektträger, Verbundprojekten und den Fokusgruppen sowie externen und intermediären Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft und insbesondere der Politik, wobei es auch Handlungsempfehlungen ableitet. Als Mediator ermöglicht BALANCE interdisziplinäre Kommunikation innerhalb des Förderschwerpunkts und über ihn hinaus. Im Innenverhältnis wird dazu eine gemeinsame Sprache der Arbeitsgestaltung in und zwischen den Fokusgruppen entwickelt und dargestellt, sodass eine supradisziplinäre Identität innerhalb des Förderschwerpunkts entsteht. Parallel erfolgt eine Analyse und Aufbereitung der externen, nationalen und internationalen Wissenswelt im Feld der Arbeitsgestaltung, sodass nachhaltige Impulse durch eine holistische Verwertung der erarbeiteten Ergebnisse für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik geschaffen werden. Die Zielsetzungen werden über acht Arbeitspakete realisiert: Gesamtkoordination, Blick nach innen und Blick nach außen, Community Building/Vernetzung der Forscher, Verstärkung der Außenwirkung, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, fachliche Begleitung und Beobachtung, Implementierung und Evaluation einer integrierten Forschungslandschaft, Dokumentation und Handbücher. Verwertungstechnisches Ziel des Metavorhabens ist die Schaffung nachhaltiger Impulse durch eine kontinuierliche Verwertung der gemeinschaftlich erarbeiteten Ergebnisse in Wissenschaft und Praxis, auf welchen auch zukünftige Projekte aufbauen können. Dazu wird die Erstellung von gemeinsamen Publikationen angestrebt, sodass durch die im Themenfeld geförderte Forschungsgemeinschaft der Arbeitsgestaltung auch über die Projektlaufzeit hinaus Akzente sowohl in der breiten öffentlichkeit als auch in der Forschungsgemeinschaft gesetzt werden. Dazu werden die Forschungsergebnisse in wissenschaftlichen und praxisbezogenen Zeitschriften veröffentlicht und fließen ferner in Lehre und Führungskräfteentwicklung ein. Das Metavorhaben BALANCE unterstützt bewusst die Umsetzung der Forschungsergebnisse in Beratungsangebote und Softwareprodukte und nutzt dafür u.a. Fachpublikationen und interaktive Medien sowie den regelmäßigen Besuch von Konferenzen und Workshops.


Fokusgruppe "Veränderungsprozesse gestalten - Vertrauen fördern"


InVest - Vertrauensmanagement als stabilisierender Faktor bei organisatorischen Investitionen

Leitvorhaben: IAI - Institut für Angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum
Ziel ist es, Ansatzpunkte zum Erhalt und zur (Wieder-)Gewinnung von Vertrauen in einem integrierten Personal- und Organisationsentwicklungsprogramm zusammenzuführen, zu instrumentalisieren und zu erproben, um die Initiierung und Umsetzung organisatorischer Innovationen durch ein gezieltes Vertrauensmanagement zu fördern und zu stabilisieren. Dies geschieht durch die theoretische Fundierung und empirische Analyse des Spannungsfelds organisatorischer Innovationsprozesse einerseits und Vertrauen andererseits, durch die Entwicklung des PE-/OE-Programms und dessen pilothafter Umsetzung in Unternehmen sowie im weiteren Transfer in Wissenschaft und Praxis andererseits. Daraus r esultieren die Erarbeitung eines phasenorientierten Modells zur Deskription und Klassifizierung organisatorischer Innovationen, die Zusammenführung dieses Modells mit dem zu entwickelnden Modell zur Vertrauensbildung in ein Wirkungsmodell, die Entwicklung und Anwendung eines qualitativen wie quantitativen empirischen Designs zur überprüfung der Modellzusammenhänge, die Herleitung der Module und Tools des integrierten PE-/OEProgramms sowie die Praxiserprobung und anschließende Adjustierung der Programmbestandteile.


StabiFlex3D - Systemvertrauen und Innovationsfähigkeit durch stabil-flexible Systemstandards und partizipatives Change Management

Leitvorhaben: Technische Universität Chemnitz
Ziel ist ein Prozessmodell, mit dem Unternehmen, Führungskräfte wie auch Mitarbeiter unterstützt werden, gemeinsam eine belastbare Vertrauenskultur in einer Arbeitsorganisation zu konzipieren und zu implementieren. Analog zum Stressoren-Ressourcen-Modell der arbeitsphysiologisch und arbeitspsychologischen Stressforschung werden die Verbundpartner ein Vertrauenskonzept anwenden, bei dem die im Unternehmen insgesamt und speziell im Innovationsprozess relevanten Handlungen, Ereignisse, Rahmenbedingungen und sonstigen Einflussfaktoren in vertrauensförderliche ("Vertrauensressourcen") und vertrauensgefährdende ("Vertrauensstressoren") Elemente klassifiziert werden. Das "Ressourcen-Stressoren-Konzept" von (zunächst) interpersonalem Vertrauen und (letztlich) organisationaler Vertrauenskultur wird von dem Verbundprojekt theoretisch ausgearbeitet sowie durch qualitative Erhebungsverfahren (narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Aktionsforschung mit dokumentierten Dialogprozessen in Klein- und Großgruppendesigns) konkretisiert und validiert. Das zu entwickelnde "Prozessmodell Systemvertrauen" zielt darauf ab, Praktikern in Unternehmen dabei zu helfen, Potenziale und Risiken vertrauensbasierter Unternehmensführung so einschätzen, dass sie das unternehmensspezifische Spannungsfeld von Vertrauen und Kontrolle/Misstrauen ausgestalten können und den Vertrauensprozess im Unternehmen so gestalten bzw. beeinflussen, dass die Wahrscheinlichkeit von vertrauenswürdigem Verhalten steigt und damit die Entstehung einer Kultur der Offenheit und des angemessenen Vertrauens gefördert wird.


BOPS - Beruflichkeit, Organisations- und Personalentwicklung im Spannungsfeld von Restrukturierung und Kompetenzsicherung

Leitvorhaben: Universität Duisburg-Essen - IAQ
Ziel des Verbundprojekts ist die Ausarbeitung von Konzepten der prospektiven Personal- und Organisationsentwicklung, die das in der Beruflichkeit angelegte Potenzial für den Ausgleich von Stabilität und Flexibilität auch unter veränderten externen und internen Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte zur Entfaltung bringen. Im Verbundprojekt BOPS werden dabei drei neue, innovative Ansätze der Personal- und Organisationsentwicklung erforscht, entwickelt und erprobt: Ein erster Ansatz besteht darin, unternehmensinterne Matching- Prozesse zwischen Stellen und Beschäftigten durch die Errichtung von Versetzungsabteilungen zu verbessern. In einem zweiten Ansatz vernetzen sich Unternehmen in unternehmensübergreifenden Lernallianzen, um weiterhin die Verfügbarkeit von beruflich qualifiziertem Personal sicher zu stellen. Drittens stellen ausdifferenzierte Karriere- und Aufstiegswege einen Lösungsweg dar, um Führungskräftenachwuchs trotz schlanker Hierarchien zu sichern. Ein weiterer Schwerpunkt des Verbundprojektes liegt in der zusammenführenden Analyse der Ansätze, die in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen (Krankenhäuser), der Metall- und Elektroindustrie und dem Einzelhandel entwickelt und erprobt werden. Dazu werden die inhaltlichen und prozessualen Kernmerkmale der drei Ansätze erstens aus ihrem betriebs- und branchenspezifischen Zusammenhang herausgehoben, zweitens - zwecks Abschätzung ihrer Reichweite - mit Stabilitäts- und Flexibilitätsmustern der Branche und des Arbeitsmarkts in Beziehung gesetzt und drittens zu einem Leitbild der Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung verdichtet.


VITNESS - Veränderungsbereitschaft und interne sowie externe Flexibilität mit nachhaltigen EFQMplus-Konzepten stabilisieren und strategisch in den Geschäftsprozessen implementieren

Leitvorhaben: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Ziel des Verbundprojekts ist es, die Verbreitung von Gesamtkonzepten oder Einzelansätzen einer auf Flexibilität und Stabilität ausgerichteten Personalpolitik in der deutschen Wirtschaft zu ermitteln, einen maßgeschneiderten Konzept-Baukasten zu konzipieren und in 20 Pilotunternehmen zu implementieren wie auch zu evaluieren. Auf der Basis eines bestehenden europäischen Modells für die Einführung von Total Quality Management, dem Managementmodell der EFQM (European Foundation for Quality Management) wird von den Verbundpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ein erweitertes Konzept (EFQMplus-Konzept) entwickelt und implementiert, das mitarbeiterorientierte, flexible personalpolitische Ansätze in das Total Quality Management Modell integriert. Hierzu sind Zusatz-Module zu entwerfen, um die gegensätzlichen Anforderungen der Wechselbeziehungen zwischen Flexibilität und Sicherheit zu berücksichtigen und in ein neu definiertes maßgeschneidertes EFQM-Modell mit innovativen Zusatz-Modulen zu integrieren. Ein solches Zusatzmodul ist beispielsweise das ROWE-Konzept (results only work environment). Es zielt auf eine strikte Ergebnisorientierung statt Anwesenheitsorientierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem zu entwickelnden Konzept selbst, wann und wo sie arbeiten. Die Führungskräfte vereinbaren mit ihnen konkrete Ziele und schaffen Rahmenbedingungen, die das Erreichen der Ziele ermöglichen (Arbeitsmittel, Ressourcen, Weiterbildung). Hierzu werden in dem Verbundprojekt VITNESS Methoden und Werkzeuge entwickelt, die eine unternehmensspezifische Anpassung des EFQMplus-Konzepts ermöglichen.