Die Bedeutung von Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung für die Innovations- und Anpassungsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - Ein DFG-gefördertes Projekt im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Altersdifferenzierte Arbeitssysteme“

1. Hintergrund

Demographischer Wandel und Frühverrentung ziehen Konsequenzen sowohl für den Arbeitsmarkt als auch für die sozialen Sicherungssysteme nach sich. Dies erfordert ein Umdenken gegenüber den Potenzialen älterer Beschäftigter. Insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Wettbewerbsdynamik und der damit verbundenen Notwendigkeit, sich an neue Situationen anzupassen, stellt sich die zentrale Frage, wie durch die Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Personalentwicklung die produktiven Potenziale (Anpassungsfähigkeit, Arbeitsleistung und Innovation) Älterer genutzt werden können.

2. Ziele

Um Erkenntnisse über die Bedeutung von Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung für die Erhaltung produktiver Potenziale älterer Arbeitnehmer zu gewinnen, sollen im Forschungsprojekt folgende Fragen untersucht werden:

  • Wie verändern sich Merkmale der Arbeit und der Personalentwicklung mit dem Alter?
  • Wie tragen Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung gemeinsam zum Erhalt der Innovations- und Anpassungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer bei?
  • Inwieweit unterscheiden sich Wirkungen von Arbeitsmerkmalen und Personalentwicklung bei älteren Arbeitnehmern mit mentalen und physischen Tätigkeiten?

3. Untersuchungsdesign

Das Forschungsprojekt wird als Feldstudie in einer Kombination von Quer- und Längsschnittdesign durchgeführt. Um die Auswirkungen veränderter Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung zu überprüfen, werden die Daten zu zwei Messzeitpunkten im Abstand von 12 Monaten erhoben. Die Untersuchungsteilnehmer werden entsprechend ihres Alters in zwei Kohorten aufgeteilt: 40-55jährige und 56-65jährige. Außerdem wird innerhalb jeder Alterskohorte zwischen mentalen und physischen Tätigkeiten unterschieden. In die Studie mit einbezogen werden auch Vorgesetzte und jüngere Arbeitskollegen.

4. Nutzen

5. Projektleitung

6. Projektmitarbeiterinnen

  • Dipl.-Psych. Beate Molter
  • Dipl.-Psych. Katrin Noefer

7. Kooperationspartner aus den Bereichen:

Städtische Verwaltung
Finanzdienstleistung
Energieversorgungsunternehmen
Unternehmen des produzierenden Gewerbes

8. Flyer (zum Download)

Flyer

9. Zeitungsartikel 

Zeitungsartikel

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